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| Kammermusik klein besetzte Intrumentalmusik |
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| | #1 (permalink) |
| Webmeister Registriert seit: 21.12.2006 Ort: Köln
Beiträge: 2.356
| Kammermusik für AktivHÖRER Liebes Forum, meine Plattensammlung besteht zu 98% aus symphonischer Musik. Kammermusik habe ich mit Ausnahme der CD1 aus dieser Doppel CD eigentlich kaum: ![]() Welche Werke (und Einspielungen) der Kammermusik sollten in keiner Sammlung fehlen, und welche Werke bieten einen besonders guten Einstieg in dieses Genre? Bitte postet hier Eure Empfehlungen. |
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| | #2 (permalink) |
| Super-Moderator Registriert seit: 22.12.2006 Ort: Im Emsland
Beiträge: 910
| Natürlich ist ein "Muss" für Bruckner-Fans: Anton Bruckner: Streichquintett F-Dur Eine - wie ich finde - sehr schöne Aufnahme ist vom Melos Quartett verstärkt durch Enrique Santiago. Auf der Aufnahme (harmonia mundi) ist übrigens noch als kleines Extra das "Intermezzo d-moll" drauf! Viele Grüße Wolfgang
__________________ "Wenn die Sonne der Kultur tief steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten." (Karl Kraus) |
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| | #3 (permalink) | |
| Hoforganist Registriert seit: 26.12.2006 Ort: Breisach
Beiträge: 172
| Zitat:
Schön sind auch die ziemlich neue Aufnahme durch das Wiener Streichsextett (minus deren zweiter Celllist bei Bruckner, plus Sopran in den gekoppelten Wesendonck-Liedern). Und ein ganz anderer, zauberhafter warmer Klang in der Aufnahme mit Anner Bylsma und seinen L'Archibudelli (leider derzeit nicht auf dem markt, muß man gebraucht suchen.) Übrigens, die längere ursprüngliche Crescendo-Coda, haben nur die Melos-Leute. Da liegt es nahe, Franz Schuberts Streichquintett zu erwähnen. In vielem steckt da praefigurierter Bruckner. Das Schwesterwerk, das G-Dur-Quartett, hat vielleicht noch mehr davon, im Adagio vermeint man manchmal, bereits an den späten Mahler erinnert zu werden. Ein sehr zerklüftetes Werk, da braucht man gute Nerven, aber es lohnt sehr in seiner immensen ausdrucksmäßigen Spannweite. Bedeutende Kammermusik, die von Bruckner sehr geschätzt wurde, sind auch die späten Quartette Beethovens. Formenreichtum, stylus anticus neben bizarren romantischen Eingebungen und oft abgefahrenem Humor. Und - große Kontrapunktik - ich sage nur Große Fuge in B-Dur. Die Werke sind anspringend und modern bis auf den heutigen Tag. Ich lernte sie mit dem Alban-Berg-Quartett kennen und kehre eigentlich immer wieder dazu zurück. Grüße laubandel | |
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| | #4 (permalink) |
| Webmeister Registriert seit: 21.12.2006 Ort: Köln
Beiträge: 2.356
| Danke schon einmal für die Tipps; Das Brucknersche Quintett/Melos habe ich sogar im Regal. Gestern Abend habe ich mit (dem späten) Beethoven mal einen Anfang versucht, kann mich aber ehrlich gesagt nicht so recht mit dieser Besetzung anfreunden. Ich werde aber heute einen zweiten Anlauf versuchen. ![]() |
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| | #5 (permalink) |
| hat sich schon eingelebt Registriert seit: 09.03.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 8
| Hallo Gemeinde, ich höre zum Großteil Musik mit kleineren Besetzungen. Erst in letzter Zeit höre ich auch vermehrt symphonische Werke. Als Einstieg kann ich folgende CD´s sehr empfehlen, klanglich wie auch interpretatorisch: ![]() Dabringhaus und Grimm MDG 633 0185-2 ![]() Dabringhaus und Grimm MDG 310 0309-2 Denon CO-78850 ![]() |
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| | #6 (permalink) |
| Bach Beethoven Brahms Registriert seit: 29.03.2007
Beiträge: 5
| Brahms (ich mach das nicht mit Absicht, wirklich...) Streichsextette sind großartig. Wenn man dann noch an die Einspielung des Amadeus Ensemble rankommt ![]() Wers gerne auch etwas später mag (so wie ich) und dem Impressionismus nicht abgeneigt ist, wird vielleicht Gefallen an den Streichqaurtetten von Ravel finden. |
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| | #7 (permalink) |
| Stammgast Registriert seit: 14.08.2008 Ort: Cham
Beiträge: 30
| Die Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach. Haben fast 200 Jahre lang als unspielbar gegolten und ragen aus der Barockzeit ähnlich heraus, wie der Bruckner mit seinen Sinfonien aus der Romantik. Eine konkrete Empfehlung kann ich nicht geben, da diese sechs Werke gleichsam einen eigenen Kosmos darstellen, den zu erschließen sowieso nur die besten Interpreten vermögen können. Welcher Interpretation man da nun dem Vorzug gibt, das ist letztendlich dem Geschmack des Hörers überlassen. Ansonsten von Schubert "Der Tod und das Mädchen", sein Streichquintett in C-Dur und seine beiden Klaviertrios. Die beiden ersten liegen mir in der Interpretation vom Alban Berg Quartett (Emi) vor, die letzten beiden von der Formation La Gaia Scienza erschienen bei Winter und Winter. Und dann die Kammermusik von Schostakowitsch, auf die ich anderen Ortes schon hingewiesen habe. Mit besten Grüßen Uhrwerker |
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