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| | #11 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 02.09.2007 Ort: Köln
Beiträge: 80
| Zitat:
Sicherlich entzieht sich Bruckner selbst von Idealismen, da die Menschlichkeit Ausdruck im Vornehmen geschichtlicher Ereignisse beziehend ist. Brucknersche Sinfonik hingegen bezieht ein Hineinnehmen durch die Apotheose, die Natur in eine entmystifizierte Sachlichkeit zu belassen, welche daselbst ist. Menschlichkeit ist ein belangloses Wort, Denken durch Empfinden hingegen ein weltumspannend - durch und durch - Seiendes.
__________________ Jeder Ton gewahre des Geistes Wirksamkeit im seelischen Empfinden durch Denken der Noten! Geändert von Marcus Vorbrüggen (26.04.08 um 16:05 Uhr). | |
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| | #12 (permalink) | |
| Gesperrt Registriert seit: 02.09.2007 Ort: Köln
Beiträge: 80
| Zitat:
Die wahren Dinge wollen durchdacht sein, aber nur wenige sind Durchdenker ihres Verstandes.
__________________ Jeder Ton gewahre des Geistes Wirksamkeit im seelischen Empfinden durch Denken der Noten! | |
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| | #13 (permalink) |
| hat sich schon eingelebt Registriert seit: 14.07.2008 Ort: Bern, Schweiz
Beiträge: 19
| Tipps für Anfänger? Hm, womit den Einstieg in die Brucknerwelt wagen? Ich habe damals mit der 9. auf LP (falls jemand noch weiss, was das ist ) meine erste Brucknersinfonie gehört, ich hatte zu diesem Zeitpunkt allerdings kaum eine Ahnung, worauf ich mich einlasse. Es war ein Glückstreffer.(D.h. eine kleine Ahnung hatte ich schon. Ich wirkte als junger Mann bei einem Kirchenchor mit, und da sangen wir eine Brucknermesse (keine der grossen, ich weiss beim besten Willen nicht mehr, was es war. Vermutlich die Missa Solemnis in B-Dur). Irgendwie hatte sich daraufhin in meinem Kopf das Bild des Wiener Universitätsprofessors festgesetzt, der vermutlich sehr "akademische" Musik komponiert. Wie dann das Erlebnis jener Neunten bei mir eingeschlagen hat, werde ich jetzt nicht beschreiben, aber ich bekomme noch heute, 20 Jahre später, eine Gänsehaut, wenn ich das Werk höre). Ich habe einer Kollegin, die keine Ahnung von "klassischer" Musik hat, einmal eine Aufnahme von Bruckners Sechsten gegeben. Sie war regelrecht hingerissen. Als ich dann noch die Siebte nachgeschoben habe, war sie geradezu überwältigt. Insofern war das wohl nicht der schlechteste Einstieg. Was ich wohl eher weniger empfehlen würde: die erste Fassung der Dritten und Vierten sowie die Fünfte. Gruss Daniel |
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