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| Allgemeine Musikthemen hier können Themen allgemeiner Natur zum Bereich Musik erstellt und diskutiert werden, Spezialthemen, die sich nur auf bestimmte Epochen, Genres oder Interpreten beziehen, bitte weiter unten einstellen. |
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| | #11 (permalink) |
| registriertes Mitglied Registriert seit: 31.10.2007
Beiträge: 2
| Wirbel-Orgelpunkten auf tiefem E mit 2 Pauken in der 7.? Bruckners 7. mit Barenboim und 2 Paukisten Am 29.10 in der Philharmonie Berlin haben Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin Bruckners 7. sehr bewegend gespielt. Es gab 2 Paukisten. Der "normale" Paukist saß in der Mitte mit seinem Satz Pauken. Es gab dann rechts noch einen 2. Paukisten, der bei den Wirbel-Orgelpunkten auf tiefem E am Ende des 1. und 4. Satzes mit wirbelte. Es war klanglich grandios. Ist das nicht ungewöhnlich, oder macht das sonst jemand so? |
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| | #12 (permalink) |
| Webmeister Registriert seit: 21.12.2006 Ort: Köln
Beiträge: 2.362
| Ich habe so etwas bisher noch nicht gesehen ![]() Am Sonntag steht bei mir eine 7te auf dem Programm, da werde ich mal genaustens drauf achten. Überhaupt auf diese "E-Stelle", die mir bisher nie so richtig aufgefallen ist. ![]() |
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| | #13 (permalink) |
| zukünftiger Dirigent Registriert seit: 24.09.2007 Ort: Wilhering
Beiträge: 43
| ich finde die pauke auch ein sehr interessantes orchester- aber auch soloinstrument!! mein Bruder spielt Schlagwerk und hatte mal bei einem Wettbewerb eine Sonate für Pauke solo gespielt!!Extrem geil! auch in der 2.Bruckner spielt für mich die Pauke eine wichtige Rolle! im 1.Satz kommt die pauke immer zum höhepunkt einer großen phrase..und wenn der Wirbel gut gespielt wird (z.B.:Schmiedinger vom Brucknerorchester) dann hat das etwas ganz besonderes!! ![]() lg
__________________ Musik fängt eben dort an, wo das Wort endet! (Franz Welser-Möst) |
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| | #14 (permalink) |
| pet shop boy Registriert seit: 09.12.2007 Ort: Berlin
Beiträge: 88
| "[...] ein Instrument, das Beben auslösen soll, im wörtlichen wie im übertragenen Sinn. [..]" "dieses Grollen, Donnern, Beben, Vibrieren, Einschlagen, Anschwellen [...]" Herr Marthé drückt es sehr gut aus. - Die Pauke erzeugt bei Bruckner wirklich eine Wirkung, die mich jedesmal erschauern lässt. Und sie ist nach meinem Gefühl wirklich immer so eingesetzt, dass es niemals zu viel oder zu wenig ist. Und so richtig, finde ich, erkennt man erst, was der Paukist leistet, wenn man eine Aufführung erlebt. Gerade bei der VIII. bin ich immer wieder überwältigt. Ich erinnere mich gut an mein erstes Bruckner-Konzert überhaupt, die VIII. mit Wand bei den Londoner Proms in der Albert Hall, wo mich der Paukist ungeheuer beeindruckte. Natürlich wurde er auch am Ende unbändig gefeiert... |
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| | #15 (permalink) |
| Super-Moderator Registriert seit: 22.12.2006 Ort: Im Emsland
Beiträge: 945
| Einen phänomenal guten Paukisten kann man erleben auf der vor einigen Wochen erschienenen Aufnahme der "Vierten" aus dem Großen Saal des Wiener Musikvereins mit dem Orchester der KlangVerwaltung und Enoch zu Guttenberg! ![]() Gruß Wolfgang
__________________ "Wenn die Sonne der Kultur tief steht, dann werfen auch Zwerge lange Schatten." (Karl Kraus) |
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| | #16 (permalink) |
| Stammgast Registriert seit: 25.09.2007
Beiträge: 98
| Ein Pauken-Highlight habe ich vergessen: Vierte Sinfonie, erster Satz, wenn in der Pauke das Hornthema mehr fühl- als wirklich hörbar nachbebt. Toll! Noch eine Frage an paukenfeste Brucknerianer: Kommt das tiefe E nicht schon in der ersten Sinfonie, irgendwo im Finale, vor? Habe gerade keine Partitur zur Hand. Und was ist von der eigenartigen Notierung der Pauke in frühen Werken zu halten? In der Ouvertüre g-Moll steht in der Partitur der Hinweis, die Pauke sei so notiert wie in Bruckners Autograph; er schreibt dann gleichzeitig Triller (tr) und Tremolo-Striche durch die Notenhälse. So als wollte er auf Nummer sicher gehen ...
__________________ Hier könnte meine Signatur stehen ... |
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| | #17 (permalink) |
| registriertes Mitglied Registriert seit: 19.07.2008
Beiträge: 2
| Für mich sind die Pauken bei Bruckner dann am beeindruckendsten, wenn sie sozusagen mit "Dauerwirbel" die meist großartigen Apotheosen der ersten bzw. der Finalsätze seiner Symphonien untermalen (spontan fällt mir da die Aufnahme der 5. Bruckner mit den Berliner Philharmonikern unter Karajan ein). DAS Paukensolo schlechthin findet sich natürlich in der Einleitung von Richard Strauss' "Also sprach Zarathustra" (nicht von der technischen Seite, aber von der Wirkung her gesehen). Ein anderer Knaller ist auch der Beginn des Finalsatzes von Mahlers Siebter: 4/4 o'o''o'' o'o' o'o''o'' o'o''o'' / o(tr) o(tr) o(tr) o(tr) ... etc. (hier mal rein rhythmisch-schematisch ohne die wechselnden Tonhöhen wiedergegeben: o' = Achtel, o'' = Sechzehntel, o = Viertel) |
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