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Alt 31.12.06, 15:04   #9 (permalink)
uhlmann
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Zitat von Steffen Beitrag anzeigen
Umgekehrt meine ich noch nirgends gelesen zu haben,
dass irgendetwas als "zu schnell" befunden würde.
gelesen weis ich jetzt ad hoc nicht.

aber wenns um "zu schnell" geht, fällt mir spontan norrington mit seiner dritten ein. wie der durch den ersten satz hetzt, ist unglaublich (18:48 min. gegenüber 30:34 bei tintner!). das wird der größe der bruckner'schen musik imo nicht wirklich gerecht.

was marthé und celibidache betrifft: dass die wegen der langsamkeit kritisiert werden, liegt wohl daran, dass sie halt auch die langsamsten sind. von marthé kann ich das nicht 100%ig sagen, da kenn ich nur die neunte, aber celibidaches tempos sind langsamer als alles, was ich sonst kenne.

es ist bei solch extremen ansätzen wohl immer so, dass diese die hörerschaft besonders polarisieren. da gibt es die fanatischen anhänger, und andererseits die erbitterten gegner. ich für meinen teil stehe dem ganzen eher nüchtern gegenüber. ich kann verstehen, dass jemand das mag, nur wie ich schon geschrieben habe, ist es mit meiner vorstellung von bruckner nicht ganz kompatibel.

greetings, uhlmann
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