eigentlich sollte ich in der Philharmonie sein, aber das Wetter ist einfach zu gut
Deshalb kurz, bevor es in die Sonne geht, meine "Geschichte" zu STEP004, die natürlich an George Balans Erkenntnisse nicht im entferntesten heranreicht.
Das Bild von dem Schiff möchte ich gerne aufgreifen, die Zeitangaben beziehen sich auf die CD, in Klammern dahinter die Timecodes aus dem Hörschnipsel zu STEP004
11:42-12:24 (00:00-00:42)
Da herrscht irgendwie noch Chaos, es soll die Mannschaft für die Reise rekrutiert werden. Es herrscht aber noch Unklarheit darüber, wer alles mitfahren darf bei diesem Törn ins Ungewisse (viele Tonartenwechsel??)
12:25-13:50 (00:42-02:13)
Jetzt folgt die Einweisung des Kapitäns, aber es ist sehr unsicher und zaghaft, unser alter Bekannter aus STEP001 ist jetzt auch im Holz präsent
(01:04), aber fast lyrisch (ich wollte eigentlich "weiblich" schreiben

, gegen Ende ist es aber wieder klar und dominant beim Blech.
13:50-15:02 (02:13-03:24)
Jetzt sticht das Schiff in See, es wird langsam aber sicher Fahrt aufgenommen, die Maschinen laufen an
15:05-16:06 (03:24-04:25)
Alles ist soweit in Ordnung, unsere Bekannte (diesmal wirklich weiblich) aus STEP002 verkündet sanft und sehnsuchtsvoll, daß es eigentlich auf dieser Fahrt keine Probleme geben wird. Oder?
16:06-16:42 (04:25-05:02)
Da ziehen aber plötzlich Wolken auf, und am Horizont türmen sich schon hohe Wellen auf
16:42-17:30 (05:02-05:51)
Jetzt hat es das Schiff erreicht, die Gefahr kommt von allen Seiten (wilde Streicher), es ist einem Inferno gleich, kaum Rettung in Sicht...
17:30-18:09 (05:51-06:30)
Der Sturm hat sich wieder gelegt
18:10-19:28 (06:30-07:45)
Das klingt nach einer Art Sieg, Triumph, Fanfaren, die Tonart ist jetzt Dur??, Erfolg? Rettung?
19:28-20:58 (07:45-09:18)
eine lange absteigende Linie, starke Zweifel, ein "aushauchen", war der Sieg über das Unwetter vielleicht doch kein so toller?
Fazit:
STEP004 ist für mich unbefriedigend, weil er nicht gut endet. Oder kann mich jemand vom Gegenteil überzeugen?